Thailand ist für viele Schweizer Unternehmen ein attraktiver Standort für Produktion, regionale Expansion in Südostasien.
Wer als Schweizer Unternehmen in Thailand jedoch mehr plant als nur den Verkauf von Produkten, sollte früh prüfen, ob eine Investitionsförderung durch das Thailand Board of Investment, kurz BOI, in Betracht kommt.
Eine BOI-Promotion kann erhebliche Vorteile bringen: steuerliche Erleichterungen, Zollvorteile, erleichterte Visa- und Work-Permit-Verfahren, Landnutzungsrechte und in vielen Fällen die Möglichkeit einer vollständigen ausländischen Beteiligung. Gleichzeitig ist BOI nicht für jedes Geschäftsmodell geeignet. Entscheidend sind die konkrete Tätigkeit, die geplante Investition und die Einhaltung der BOI-Bedingungen.
Dieser Beitrag erklärt, was BOI bedeutet, wann sich der Weg für Schweizer Unternehmen lohnen kann, welche Sektoren typischerweise qualifizieren und wie der Bewerbungsprozess abläuft.
Was ist die BOI in Thailand?
Die Thailand Board of Investment ist eine staatliche Investitionsförderungsbehörde. Ihre Aufgabe ist es, direkte Investitionen in Thailand zu fördern, insbesondere in Branchen, die zur technologischen, industriellen und nachhaltigen Entwicklung des Landes beitragen. Die Förderung ist im Investment Promotion Act B.E. 2520 geregelt.
Die BOI fördert nicht einfach ein Unternehmen als Ganzes, sondern grundsätzlich ein konkretes Investitionsprojekt. Das Projekt muss in eine förderfähige Aktivität fallen und die jeweiligen Bedingungen erfüllen. Der offizielle BOI Investment Promotion Guide gibt hierzu eine Übersicht.
Für Schweizer Unternehmen bedeutet das: Entscheidend ist nicht die Schweizer Herkunft des Investors, sondern ob das geplante Thailand-Projekt inhaltlich und wirtschaftlich zu den BOI-Förderzielen passt.
Warum ist BOI für Schweizer Unternehmen interessant?
Eine BOI-Promotion kann für Schweizer Unternehmen besonders interessant sein, wenn Thailand nicht nur als Absatzmarkt, sondern als operativer Standort genutzt werden soll.
Typische strategische Ziele sind:
- Aufbau einer Produktionsstätte in Thailand;
- Verlagerung einzelner Fertigungsschritte aus Europa oder Asien;
- Errichtung eines regionalen ASEAN-Hubs;
- Aufbau eines R&D-, Engineering- oder Testing-Standorts;
- Herstellung von Medizintechnik, Maschinen, Komponenten oder Spezialprodukten;
- Entwicklung digitaler Dienstleistungen oder Plattformen;
- Nutzung Thailands als Exportbasis.
Der wichtig ist: BOI kann den Markteintritt nicht nur steuerlich attraktiver machen, sondern auch gesellschaftsrechtlich und operativ erleichtern. Der BOI-Guide nennt unter anderem Steuerbefreiungen, Zollbefreiungen, Erlaubnis für Landbesitz, erleichtere Arbeitsvisa und die Möglichkeit, Gelder in Fremdwährung ins Ausland zu transferieren
Für wen ist BOI geeignet?
BOI eignet sich vor allem für Schweizer Unternehmen, die in Thailand eine substanzielle, förderfähige Tätigkeit aufbauen wollen.
| Geeignet für | Warum BOI relevant sein kann |
| Produktionsunternehmen | Steuerbefreiung, Zollvorteile auf Maschinen, Exportförderung |
| Medtech-Unternehmen | Medizinprodukte und Medical Device Parts können BOI-förderfähig sein |
| Maschinenbau und Automation | Advanced Manufacturing ist ein klassischer BOI-Bereich |
| Food-Tech und Biotech | Landwirtschaft, Food, Biotechnology und Future Food sind relevante Fördersektoren |
| Digitale Dienstleister | Bestimmte digitale und hochwertige Dienstleistungen können qualifizieren |
| R&D- und Engineering-Projekte | Forschung, Entwicklung, Design und Testing können förderfähig sein |
| Regionale Headquarter- oder Service-Strukturen | Je nach Funktion kann eine BOI-Struktur sinnvoll sein |
| Unternehmen mit Bedarf an ausländischen Fachkräften | BOI kann Visa- und Work-Permit-Prozesse erleichtern |
| Unternehmen mit langfristiger Thailand-Strategie | BOI lohnt sich vor allem bei echter Investition und operativer Substanz |
Besonders interessant ist BOI für Unternehmen, die Maschinen, Technologie, Know-how, Fachkräfte oder Kapital nach Thailand bringen und dadurch einen Beitrag zu den von Thailand priorisierten Wirtschaftssektoren leisten.
Für wen ist BOI eher nicht geeignet?
BOI ist nicht automatisch die richtige Lösung für jedes Schweizer Unternehmen.
| Eher nicht geeignet für | Warum |
| Reine Exportverkäufe in den thailändischen Markt | Wer nur aus der Schweiz nach Thailand verkauft, braucht und bekommt in der Regel keine BOI-Promotion |
| Kleine lokale Vertriebsbüros ohne förderfähige Aktivität | BOI setzt eine förderfähige Tätigkeit voraus |
| Allgemeine Beratungsdienstleistungen | Nicht jede Dienstleistung ist BOI-förderfähig |
| Klassische Handelsgesellschaften | Reiner Handel fällt meist nicht in die priorisierten BOI-Aktivitäten |
| Restaurants, Cafés, kleine Retail-Konzepte | Diese Aktivitäten qualifizieren regelmässig nicht als BOI-Projekte |
| Projekte ohne substanzielle Investition | BOI verlangt grundsätzlich eine Mindestinvestition und operative Substanz |
| Kurzfristige Testprojekte | BOI lohnt sich eher bei langfristiger Struktur und Projekte |
Der BOI Guide sieht als allgemeine Mindestinvestition grundsätzlich THB 1 Million vor, ohne Landkosten und Kapital, sofern für die konkrete Aktivität keine abweichende Regel gilt. Zudem müssen Projekte unter anderem moderne Produktions- oder Dienstleistungsprozesse einsetzen und die geltenden Kriterien erfüllen. Realistischerweise sollte die Investitionen aber höher als THB 1 Million liegen.
Welche Sektoren können für BOI qualifizieren?
Die BOI unterscheidet verschiedene Gruppen förderfähiger Aktivitäten. Für Schweizer Unternehmen sind insbesondere folgende Bereiche praxisrelevant:
| BOI-Sektor | Beispiele |
| Agriculture, Food & Biotechnology | Food-Tech, funktionelle Lebensmittel, Biotechnologie, nachhaltige Agrartechnologie |
| Medizinische Industrie | Medizinprodukte, Diagnostik, pharmazeutische Wirkstoffe, Clinical Research |
| Advanced Manufacturing | Maschinenbau, Automation, Robotik, Präzisionsfertigung |
| Electrical & Electronics | Sensorik, elektronische Komponenten, Smart Devices |
| Basic & Supporting Industries | Materialien, Verpackung, Chemie, industrielle Zulieferung |
| Digital & Creative Industries | Software, Plattformen, digitale Services, Datenlösungen |
| High-Value Services | R&D, Engineering Design, Testing, Training, regionale Funktionen |
| Logistik | International Distribution Center, moderne Logistiklösungen |
| Sustainability / Industrial Upgrade | Energieeffizienz, Smart Industry, nachhaltige industrielle Modernisierung |
Die BOI-Liste ist detailliert und enthält für viele Aktivitäten besondere Bedingungen. Es ist daher jeweils eine fallbezogene Prüfung notwendig.
Welche Vorteile bietet BOI?
Die Vorteile einer BOI-Promotion lassen sich in steuerliche und nicht-steuerliche Anreize unterteilen.
Steuerliche Vorteile
| Vorteil | Meaning |
| Unternehmenssteuer | Befreiung von der thailändischen Körperschaftsteuer auf Gewinne aus dem geförderten Projekt |
| Zollbefreiung für Maschinen | Befreiung oder Reduktion von Importzöllen auf Maschinen |
| Zollbefreiung für Rohstoffe für den Export | Zollvorteile für Rohstoffe und Materialien, die für Exportproduktion verwendet werden |
| Fördermassnahmen für Forschungs- und Entwicklungsmaterialien | Zollvorteile für Materialien, die für Forschung und Entwicklung verwendet werden |
| Zusätzliche Abzüge | Möglich für bestimmte Kosten wie Transport, Elektrizität, Wasser oder Infrastruktur |
Die steuerlichen Anreize richten sich nach der BOI-Aktivitätsgruppe:
| Kategorie | Befreiung von der Unternehmenssteuer |
| A1+ | 10–13 Jahre, ohne Cap |
| A1 | 8 Jahre, ohne Cap |
| A2 | 8 Jahre |
| A3 | 5 Jahre |
| A4 | 3 Jahre |
| B | Keine Befreiung von Unternehmenssteuern, aber andere Privilegien möglich |
Bei A1+ und A1 ist eine Steuerbefreiung ohne Cap möglich. Bei A2 bis A4 ist die Befreiung grundsätzlich auf 100% des Investitionswerts beschränkt.
Nicht-steuerliche Vorteile
Gerade für Schweizer Unternehmen sind die nicht-steuerlichen Vorteile oft besonders wichtig.
| Vorteil | Praktische Bedeutung |
| Mehrheit am Unternehmen | In vielen BOI-Projekten ist eine vollständige oder mehrheitliche ausländische Beteiligung möglich |
| Genehmigung zum Erwerb von Grundbesitz | BOI kann erlauben, Land für das geförderte Projekt zu besitzen, insbesondere für Produktionsstätten. |
| Visa und Arbeitsgenehmigungen | Erleichterter Einsatz ausländischer Fachkräfte und Experten |
| Geldüberweisungen | Möglichkeit, Geld in Fremdwährung ins Ausland zu überweisen |
| Unterstützung durch BOI/OSOS | Beratung und Koordination mit Behörden über die Investitionsförderungsstruktur |
BOI vs. Foreign Business License
Bei einem Markteintritt in Thailand stellt sich häufig die Frage, ob eine BOI-Promotion oder eine Foreign Business License, kurz FBL, der richtige Weg ist.
Die Antwort hängt von der Tätigkeit ab.
| BOI Förderung | Foreign Business License | |
| Kriterium | Investitionsförderung für förderfähige Projekte | Bewilligung für bestimmte ausländische Geschäftstätigkeiten |
| Anwendungsbereich | Nur für vom BOI geförderte Aktivitäten | Für bestimmte Tätigkeiten unter dem Foreign Business Act |
| Steuerliche Vorteile | Möglich | Grundsätzlich keine BOI-Steuerprivilegien |
| Ausländische Beteiligung | Je nach Aktivität oft möglich | Abhängig von Tätigkeit und Bewilligung |
| Landbesitz | Im Rahmen der BOI-Förderung möglich | Nein |
| Geeignet für | Produktion, Technologie, R&D, High-Value Services | Tätigkeiten, die nicht BOI-förderfähig sind, aber bewilligt werden können |
Wenn ein Projekt BOI-förderfähig ist, ist BOI oft der attraktivere Weg, weil sie nicht nur eine Markteintrittslösung, sondern auch Anreize bieten kann. Wenn die Tätigkeit nicht BOI-förderfähig ist, kann eine FBL oder eine andere Struktur erforderlich sein.
Beispiel: Schweizer Medtech-Unternehmen in Thailand
Ein Schweizer Medtech-Unternehmen stellt hochpräzise Komponenten für orthopädische Instrumente oder Implantatsysteme her. Das Unternehmen möchte eine Produktions- oder Montageeinheit in Thailand aufbauen, um ASEAN-Kunden schneller zu beliefern und gleichzeitig Schweizer Qualitätsstandards beizubehalten.
Eine BOI-Struktur könnte in diesem Fall sinnvoll sein.
| Aspekt | Mögliche BOI-Relevanz |
| Tätigkeit | Herstellung von Medizinprodukten oder Medical Device Parts |
| BOI-Sektor | Medizinische Industrie |
| Mögliche Anreiz-Gruppe | Je nach Produkt und Tätigkeit A2, A3 oder A4 |
| Maschinenimport | Zollbefreiung auf Maschinen kann wirtschaftlich relevant sein |
| Fachkräfte | Schweizer Ingenieure oder Qualitätsmanager können einfacher entsendet werden |
| Zertifizierung | Für Medical Device Parts kann ISO 13485 oder ein gleichwertiger Standard erforderlich sein |
| Eigentum | Je nach Aktivität kann vollständige ausländische Beteiligung möglich sein |
| Standort | Landbesitz kann für Fabrikprojekte relevant sein |
Der wirtschaftliche Nutzen liegt nicht nur in der möglichen Steuerbefreiung. Für ein Schweizer Medtech-Unternehmen kann BOI vor allem deshalb attraktiv sein, weil Steueranreize, Maschinenimport, ausländische Kontrolle, Landnutzung und Fachkräfteentsendung in einer Struktur kombiniert werden können.
Wie läuft der BOI-Bewerbungsprozess ab?
Der BOI-Antragsprozess sollte sorgfältig vorbereitet werden. In der Praxis empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
- Projekt prüfen: Zunächst wird geprüft, ob die geplante Tätigkeit in eine BOI-förderfähige Kategorie fällt.
- BOI-Kategorie bestimmen: Danach wird analysiert, welche konkrete BOI-Aktivität einschlägig ist und welche Bedingungen gelten.
- Gesellschaftsstruktur planen: Beteiligungsverhältnisse, Kapitalisierung, Management, Standort und operative Struktur sollten vorab geplant werden.
- Unterlagen vorbereiten: Dazu gehören typischerweise Projektbeschreibung, Investitionsplan, Produktions- oder Dienstleistungsprozess, Maschinenliste, Finanzdaten und technische Informationen.
- BOI-Antrag einreichen: Der Antrag wird grundsätzlich elektronisch über das BOI-System eingereicht.
- BOI-Prüfung und Rückfragen: Die BOI kann Rückfragen stellen oder zusätzliche Erklärungen verlangen.
- Bewilligung/Förderungsentscheid: Bei positiver Entscheidung erhält der Antragsteller eine Förderungsetnscheid, die fristgerecht angenommen werden muss.
- Promotion Certificate beantragen: Nach Annahme der Resolution wird das BOI Promotion Certificate beantragt.
- Projekt umsetzen und Compliance beachten: Nach Erhalt der Promotion müssen die Bedingungen eingehalten, Fristen beachtet und Privilegien korrekt genutzt werden.
Der BOI Guide beschreibt je nach Projektgrösse unterschiedliche Bearbeitungszeiträume. Bei vollständigen Unterlagen beträgt die Prüfung grundsätzlich 40 Arbeitstage für Projekte bis THB 200 Millionen, 60 Arbeitstage für Projekte über THB 200 Millionen bis THB 2 Milliarden und 90 Arbeitstage für Projekte über THB 2 Milliarden. Für die Beantragung des Promotion Certificate sieht der BOI Guide eine Frist von sechs Monaten nach Annahme des Förderungsentscheids vor.
Fazit: Wann lohnt sich BOI für Schweizer Unternehmen?
BOI lohnt sich für Schweizer Unternehmen vor allem dann, wenn Thailand als langfristiger operativer Standort geplant ist. Besonders attraktiv ist BOI bei Produktion, Technologie, Medtech, Maschinenbau, Food-Tech, Biotech, R&D, digitalen Dienstleistungen und hochwertigen regionalen Funktionen.
Weniger geeignet ist BOI für rein lokale Kleingeschäfte, allgemeinen Handel, reine Beratung ohne förderfähige Substanz oder kurzfristige Testaktivitäten.
BOI ist kein Standardformular für jedes ausländische Unternehmen, sondern ein strategisches Instrument für förderfähige Investitionsprojekte. Wer die Struktur sauber plant, kann erhebliche Vorteile erhalten. Wer die Voraussetzungen falsch einschätzt, riskiert Verzögerungen, unnötige Kosten oder den Verlust von Anreizen.
Nomadlaw unterstützt Schweizer Unternehmen mit rechtlicher Beratung beim Markteintritt in Thailand. Wenn Sie prüfen möchten, ob Ihr Thailand-Projekt BOI-fähig ist, beraten wir Sie gerne.
FAQ: BOI Thailand für Schweizer Unternehmen
Was bedeutet BOI in Thailand?
BOI steht für Board of Investment. Es handelt sich um die thailändische Investitionsförderungsbehörde, die bestimmte Investitionsprojekte mit steuerlichen und nicht-steuerlichen Vorteilen unterstützen kann.
Ist BOI für Schweizer Unternehmen verfügbar?
Ja. BOI steht grundsätzlich auch Schweizer Unternehmen offen, sofern das geplante Projekt in eine förderfähige Aktivität fällt und die BOI-Bedingungen erfüllt.
Kann eine Schweizer Firma eine BOI-Gesellschaft in Thailand zu 100% besitzen?
In vielen BOI-förderfähigen Aktivitäten ist eine vollständige ausländische Beteiligung möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen, insbesondere wenn andere thailändische Gesetze oder besondere BOI-Bedingungen eine lokale Beteiligung verlangen.
Welche Steuervorteile bietet BOI?
Je nach Aktivität kann BOI eine Befreiung von der thailändischen Körperschaftsteuer für 3, 5, 8 oder bis zu 10–13 Jahre gewähren. Zusätzlich können Zollvorteile auf Maschinen, Rohstoffe oder R&D-Materialien bestehen.
Ist BOI nur für grosse Unternehmen geeignet?
Nein. Die allgemeine Mindestinvestition beträgt häufig THB 1 Million ohne Landkosten und Betriebskapital, sofern keine Sonderregel gilt. In der Praxis lohnt sich BOI jedoch vor allem bei Projekten mit echter operativer Substanz.
Welche Branchen sind für Schweizer Unternehmen besonders relevant?
Besonders relevant sind Medizintechnik, Maschinenbau, Automation, Biotechnologie, Food-Tech, Elektronik, R&D, Engineering, digitale Dienstleistungen und hochwertige Logistik.
Können Schweizer Fachkräfte einfacher in Thailand arbeiten?
Ja. BOI-geförderte Unternehmen können erleichterte Verfahren für Visa und Work Permits für ausländische Fachkräfte und Experten nutzen.
Kann eine BOI-Gesellschaft Land in Thailand besitzen?
Ja, BOI kann ausländischen Unternehmen erlauben, Land für das geförderte Projekt zu besitzen. Dies gilt jedoch im Rahmen der BOI-Bedingungen und nicht allgemein für beliebige Zwecke.
Was ist besser: BOI oder Foreign Business License?
Das hängt von der Tätigkeit ab. Wenn das Projekt BOI-förderfähig ist, kann BOI attraktiver sein, weil neben der Markteintrittsstruktur auch steuerliche und praktische Vorteile möglich sind. Ist die Tätigkeit nicht BOI-förderfähig, kann eine Foreign Business License oder eine andere Struktur erforderlich sein.
Muss die BOI-Promotion vor der Firmengründung beantragt werden?
Nicht zwingend in jedem Fall. Praktisch sollte die BOI-Fähigkeit aber vor der Gründung oder Investition geprüft werden, damit Gesellschaftsstruktur, Kapitalisierung und Projektbeschreibung richtig aufgesetzt werden.
Unterstützt Nomadlaw beim BOI-Markteintritt?
Ja. Nomadlaw unterstützt Schweizer Unternehmen bei der rechtlichen Strukturierung des Thailand-Markteintritts, der BOI-Vorprüfung, der Koordination mit lokalen Experten und der Umsetzung einer rechtssicheren Markteintrittsstrategie
